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MacBook Pro mit Touchscreen: Apple vollzieht überraschte Kursänderung

Apple präsentiert mit dem neuen MacBook Pro ein Modell, das die eigene Unternehmensphilosophie grundlegend in Frage stellt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens wird ein MacBook Pro mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet. Der neue CEO John Ternus gibt damit den Ton für eine umfassende Neuausrichtung vor.

Tageskompass-Redaktion
· aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Das neue MacBook Pro mit dem innovativen PROLED XDR Display ist ab dem 6. November 2026 im Handel erhältlich. Die 14-Zoll-Variante kostet 2.899 US-Dollar, das 16-Zoll-Modell beginnt bei 3.399 US-Dollar.

Diese Einführung stellt einen deutlichen strategischen Wandel dar. Lange Zeit hatte Apple-Führungskräfte die Idee von Touchscreens auf Computern kritisiert. Bereits 2013 äußerte sich Tim Cook, damals CEO von Apple, abfällig über die Konkurrenz: „Unsere Konkurrenz ist anders – sie ist verwirrt. […] Die konkurrierenden Laptop-Hersteller versuchen, PCs in Tablets und Tablets in PCs zu verwandeln. Wer weiß, was sie als Nächstes tun werden?"

Der Kurswechsel fällt zeitlich mit einem Führungswechsel zusammen. John Ternus übernahm vor zwei Monaten die Position des Apple-CEO und treibt die Einführung neuer Produkte mit Nachdruck voran. Das neue MacBook Pro reiht sich in eine Reihe von Innovationen ein, darunter das Smartphone iPhone Duo und der Smart-Home-Hub HomeView. Wie bereits angekündigt, arbeitet Apple an einer umfassenden Überarbeitung der gesamten Produktpalette.

Apple betritt damit ein Marktsegment, das bisher eine Randerscheinung war. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts IDC machten Laptops mit Touchscreen-Funktion im Jahr 2025 lediglich 16,3 Prozent der weltweiten Auslieferungen aus. Analysten sehen in Apples Einstieg dennoch ein wichtiges Signal für die gesamte Branche. „Apple’s entry will not dramatically change the PC market, but it will change the status of touch-enabled laptops", so IDC-Analyst Francisco Jeronimo.

Die neuen Modelle werden von den hauseigenen M5 Pro und M5 Max Chips angetrieben. Johny Srouji, Apples Hardware-Chef, betont, dass das neue MacBook Pro neue Maßstäbe für professionelle Kreative setzen soll: „Das neue MacBook Pro mit PROLED XDR Display ist ein gewaltiger Fortschritt für den Mac. […] PROLED XDR ist das beste Laptop-Display der Welt." Das Tandem-OLED-Panel erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits. Gleichzeitig kämpft die Branche mit steigenden Halbleiterkosten, insbesondere bei Speicherbausteinen.

Das PROLED XDR Display nutzt Tandem-OLED-Technologie für tiefe Schwarztöne und erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits. Die Möglichkeit, das MacBook Pro per Touchscreen zu bedienen, eröffnet neue Nutzungsmöglichkeiten wie Scrollen, Zoomen und direkte Bildbearbeitung. Als Prozessoren stehen der M5 Pro und der M5 Max zur Auswahl. Apple verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden, abhängig von Modell und Nutzung.

Quelle und Entstehung

Quelle
Frankfurter Rundschau (Deutschland)
Originaltitel
„Touchscreen-MacBook Pro: Apples Kehrtwende unter John Ternus“
Erschienen
29. Oktober 2026, 09:41 Uhr

Dieser Text ist eine KI-gestützte Fassung der Meldung von Frankfurter Rundschau. Unsere Redaktion hat ihn vor der Veröffentlichung geprüft und um die Einordnung ergänzt. Fakten, Zahlen und Zitate stammen aus der genannten Quelle. Wie wir arbeiten und KI einsetzen, erklären unsere redaktionellen Richtlinien.

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