Danks betont Differenzen zu Kompany: „Keine Mini-Vinnies" beim FC Bayern
Aaron Danks wird auch beim Bundesliga-Topspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund an der Seitenlinie als Cheftrainer fungieren, da Vincent Kompany weiterhin erkrankt ist. Der 43-jährige Engländer bekräftigt, sich nicht als Abbild des Belgiers zu sehen.
„Ja, ich denke, es gibt Unterschiede“, sagte Danks auf eine entsprechende Frage vor dem Heimspiel am Abend (18.30 Uhr/Sky) in der Allianz Arena. Diese Differenzen seien auch ausdrücklich gewünscht.
„Vincent hat uns von Anfang an klargemacht, dass er nicht möchte, dass seine Assistenztrainer einfach nur kleine Mini-Vinnies sind. Wir sind alle unterschiedlich, ergänzen uns aber sehr gut“, erklärte der Co-Trainer. Um die Dynamik im Münchner Trainerstab zu veranschaulichen, nutzte Danks eine ungewöhnliche Metapher aus der Tierwelt. „Ich vergleiche es gerne mit dem Zusammenspiel von Zebra und Strauß. Zebras und Strauße leben gemeinsam in der Savanne und haben eine Art Partnerschaft.“
Er erläuterte: „Das Zebra hat ein gutes Gehör und einen ausgeprägten Geruchssinn, aber nicht die beste Sehkraft. Der Strauß hingegen hat große Augen und eine außergewöhnlich gute Sehkraft. Wenn einer etwas riecht oder hört, folgt ihm der andere.“ Diese Zusammenarbeit sei auch für das Trainerteam entscheidend. „Wir müssen als Trainerteam genauso funktionieren. Wir können nicht alle immer die gleiche Meinung haben. Genau das versuchen wir, umzusetzen.“
Im Trainingsalltag werden Aufgabenbereiche aufgeteilt: „Einer kümmert sich um die Offensive, ein anderer um die Defensive. Einer arbeitet mit den Mittelfeldspielern, ein anderer mit den Angreifern. Wir haben verschiedene Sichtweisen, diskutieren darüber und finden so die Lösungen.“ Kompany bleibe dabei der Chef, bringe seinen Führungsstil und seine Erfahrungen als ehemaliger Profi ein. Sportvorstand Max Eberl äußerte seine Dankbarkeit für Danks und sein Team in dieser schwierigen Situation, in der Kompany sich nach einer Hirnhautreizung zu Hause erholt. „Wir sind super dankbar, dass Aaron und das Team da sind. Das ist keine einfache Situation.“, sagte Eberl.
Quelle und Entstehung
- Quelle
- WELT (Deutschland)
- Originaltitel
- „Wie Zebra und Strauß: Danks will kein «Mini-Vinnie» sein“
- Erschienen
- 31. Oktober 2026, 06:07 Uhr
Dieser Text ist eine KI-gestützte Fassung der Meldung von WELT. Unsere Redaktion hat ihn vor der Veröffentlichung geprüft und um die Einordnung ergänzt. Fakten, Zahlen und Zitate stammen aus der genannten Quelle. Wie wir arbeiten und KI einsetzen, erklären unsere redaktionellen Richtlinien.