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Flugbegleiterin enthüllt

So erkennt sie schwierige Passagiere und kuriose Wünsche

Eine Lufthansa-Flugbegleiterin gibt Einblicke in ihren Arbeitsalltag und teilt, welche Verhaltensweisen bei Passagieren Alarmglocken auslösen. 30-jährige Meike Herder* arbeitet seit 2023 bei Europas größter Airline. In einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau schilderte sie Anekdoten und Herausforderungen ihres Jobs.

Tageskompass-Redaktion
· 1 Min. Lesezeit

Herder berichtet, dass sich ihr Verhalten gegenüber Passagieren stark verändert hat. Was früher als selbstverständlich galt, wird nun genau beobachtet. Sie achtet auf Details wie die korrekte Handhabung der Sauerstoffmasken. Selbst der Klang der Passagierklingel, der sogenannte „Pax Call", löst bei ihr eine automatische Reaktion aus.

Besondere Vorkommnisse sind Teil des Jobs. Ein asiatisches Paar fragte nach Ayran, was Herder mit einem humorvollen Kommentar begegnete. Ähnlich kuriose Anfragen kamen von Passagieren aus Indien, die bei jeder Getränkebestellung lediglich „A Drink!" forderten – was fast immer einen Whisky bedeutete.

Die Flugbegleiterin achtet bereits beim Einsteigen auf potenzielle Probleme. „Ob jemand während des Fluges Schwierigkeiten bereiten wird, erkenne ich oft schon an der Begrüßung", so Herder. Auffälligkeiten wie Wut über Verspätungen oder der Geruch nach Alkohol lösen sofort eine interne Warnung aus.

Innerhalb des Teams wird mit subtilen Hinweisen kommuniziert, um auf problematische Passagiere aufmerksam zu machen. Vielflieger und Gelegenheitsreisende unterscheiden sich laut Herder ebenfalls deutlich im Verhalten. Ungeduld und das Öffnen von Gepäckfächern vor dem Stillstand des Flugzeugs sind typische Merkmale von Gelegenheitsreisenden.

Flugbegleiter unterhalten sich auch über geheime „Spiele„, wie das sogenannte „Herzlich-Willkommen-Spiel“, bei dem das „Herzlich willkommen" dem vermeintlich attraktivsten Passagier vorbehalten wird. Herder betont jedoch, dass dies meist nur zur Unterhaltung dient.

Auch wenn heftige Turbulenzen selten sind, prägen sie den Arbeitsalltag. Herder erinnert sich an eine „Clear-Air-Turbulenz„, bei der das Flugzeug plötzlich absackte. Um nervöse Passagiere zu beruhigen, vergleicht sie das Flugzeug mit einem Schiff auf dem Meer und zitiert einen Leitsatz aus ihrer Ausbildung: „Ein Flugzeug ist für schlechtes Wetter gebaut, nicht für gutes.“

*Meike Herder möchte anonym bleiben. Ihr echter Name ist der Redaktion bekannt.

Quelle und Entstehung

Quelle
Frankfurter Rundschau (Deutschland)
Originaltitel
„Sehe ich schon an der Begrüßung“ – Flugbegleiterin packt über Problem-Gäste aus“
Erschienen
31. Oktober 2026, 04:43 Uhr

Dieser Text ist eine KI-gestützte Fassung der Meldung von Frankfurter Rundschau. Unsere Redaktion hat ihn vor der Veröffentlichung geprüft und um die Einordnung ergänzt. Fakten, Zahlen und Zitate stammen aus der genannten Quelle. Wie wir arbeiten und KI einsetzen, erklären unsere redaktionellen Richtlinien.

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