Von US-Wahlen bis EZB-Entscheidungen
Die vergangenen Tage waren von starken Schwankungen geprägt: Während der DAX trotz deutlicher Kursverluste bei einigen Schwergewichten wie Alphabet (minus 13 Prozent) und Intel (fast 29 Prozent) um 2,53 Prozent auf 25.818 Punkte zulegte, stehen diese Woche wichtige Ereignisse bevor.
Am Dienstag werden in den USA Kongresswahlen abgehalten, deren Ausgang die Rahmenbedingungen für Zölle und Haushaltsgesetze beeinflussen könnte. Die Berichtssaison nimmt mit Apple und Palantir am Montagabend wieder Fahrt auf, und der am Freitag erwartete Arbeitsmarktbericht wird entscheidend für die weitere Geldpolitik der US-Notenbank sein.
Im DAX stechen insbesondere die Berichte von Telekom, Rheinmetall, Commerzbank und DHL am Donnerstag hervor. Die Wall Street öffnet aufgrund der Umstellung auf Winterzeit um 15:30 Uhr.
Neben den Unternehmensberichten gibt es wichtige Wirtschaftsdaten aus Deutschland und Europa. Lufthansa, Zalando, Evonik und Bayer legen am Dienstag ihre Zahlen vor. Lufthansa hat im August die Prognose für das bereinigte EBIT auf 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro gesenkt, während Bayer einen bereinigten Gewinn je Aktie von 4,2 bis 4,7 Euro erwartet. Bei Evonik stehen die Verhandlungen mit BASF im Mittelpunkt, die ein Übernahmeangebot von 24 Euro pro Aktie unterbreitet hat, das jedoch vom Konzern abgelehnt wurde. BMW wird am Mittwoch Einblicke in die Entwicklung der Gewinnspannen im Automobilbereich geben, nachdem das Ziel von Juni bei ein bis drei Prozent lag, im Vorjahresquartal waren es noch 5,2 Prozent.
Auch in den USA stehen wichtige Berichte an. Apple kündigte für das Septemberquartal ein Umsatzplus von neun bis elf Prozent an, während Palantir ebenfalls am Montagabend berichtet. AMD folgt am Dienstag, und Uber sowie McDonald’s präsentieren sich vor Börsenstart am Mittwoch, gefolgt von Qualcomm und ARM am Abend.
Volkswagen-Chef Oliver Blume und China-Chef Ralf Brandstätter werden am Donnerstag auf der Importmesse in Shanghai über die Strategie „in China, beyond China" sprechen. Qiagen-Aktionäre stimmen am Freitag in Venlo über die Bestellung von Jonathan M. Pratt in den Vorstand ab.
Die deutsche Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um 0,2 Prozent, die Inflation sank auf 2,8 Prozent. In der Eurozone lag das BIP-Wachstum im dritten Quartal bei 0,4 Prozent. Die EZB hielt den Einlagensatz bei 2,5 Prozent fest, und Christine Lagarde kündigte ihren Rücktritt zum 7. Februar 2027 an. In Großbritannien wird am Donnerstag über den Leitzins entschieden, wobei eine Anhebung auf vier Prozent erwartet wird. Chinas offizieller Einkaufsmanagerindex fiel im Oktober auf 49,3 Punkte.
Die Kongresswahlen in den USA am Dienstag und der Arbeitsmarktbericht am Freitag stehen im Fokus, gefolgt von den Berichten von Apple und Palantir sowie den wichtigen DAX-Berichten am Donnerstag und der Inflationsmeldung der Eurozone am Mittwoch.
Quelle und Entstehung
- Quelle
- DER AKTIONÄR (Deutschland)
- Originaltitel
- „DER AKTIONÄR Wochenradar: 2. bis 8. November 2026“
- Erschienen
- 1. November 2026, 11:25 Uhr
Dieser Text ist eine KI-gestützte Fassung der Meldung von DER AKTIONÄR. Unsere Redaktion hat ihn vor der Veröffentlichung geprüft und um die Einordnung ergänzt. Fakten, Zahlen und Zitate stammen aus der genannten Quelle. Wie wir arbeiten und KI einsetzen, erklären unsere redaktionellen Richtlinien.