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G7 und G20

Spannungen beim G20-Außenministertreffen: Kein gemeinsames Foto mit Lawrow

Das G20-Treffen der Außenminister in Atlanta, USA, offenbarte am Freitag tiefe Differenzen in den Beziehungen zwischen Europa und Russland. Ein geplanter traditioneller Gruppenfoto-Termin mit allen Diplomaten der großen Industrie- und Schwellenländer fiel aus, primär aufgrund der Anwesenheit des russischen Außenministers Sergej Lawrow.

Tageskompass-Redaktion
· 1 Min. Lesezeit

Deutschlands Außenminister Johann Wadephul (CDU) bekräftigte seine Ablehnung eines solchen Fotos bereits vor Beginn der Sitzungen. Er erklärte: „Auf keinen Fall wird es ein Familienfoto mit europäischen Partnern und Herrn Lawrow zusammen geben, denn es gibt keine Normalität mit Russland." Diese Haltung resultiert aus dem Krieg in der Ukraine und der russischen Unterstützung für den Iran im Nahen Osten.

Ein nicht genannter Diplomat gab an, dass etwa ein Drittel der Teilnehmer gegen ein Foto mit Lawrow waren, darunter auch Australien und Kanada. Ein US-Vertreter begründete die Absage des Fotos mit dem Wunsch, ein „Spektakel oder eine Ablenkung" zu vermeiden.

Obwohl US-Außenminister Marco Rubio die Amtskollegen zu verstärkter Zusammenarbeit aufrufen und insbesondere Handelsungleichgewichte sowie die Eindämmung des chinesischen Einflusses bei kritischen Mineralien thematisieren wollte, dominierten die Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten die Diskussionen.

Europäische G20-Staaten unterstützen die Ukraine und stehen den jüngsten Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf Russland kritisch gegenüber, darunter ein Diesel-Kaufabkommen und die Aussetzung bestimmter Sanktionen. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas signalisierte, dass sie sich für eine verstärkte Unterstützung der Ukraine einsetzen werde.

Quelle und Entstehung

Quelle
BR24 (Deutschland)
Originaltitel
„G20-Treffen: Kein "Familienfoto" der Außenminister wegen Lawrow“
Erschienen
30. Oktober 2026, 19:39 Uhr

Dieser Text ist eine KI-gestützte Fassung der Meldung von BR24. Unsere Redaktion hat ihn vor der Veröffentlichung geprüft und um die Einordnung ergänzt. Fakten, Zahlen und Zitate stammen aus der genannten Quelle. Wie wir arbeiten und KI einsetzen, erklären unsere redaktionellen Richtlinien.

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