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Rechtsstreit in Alaska

Justizministerium fordert Trennung von Stimmzetteln

Das US-Justizministerium hat vor Gericht einen Antrag gestellt, um die Stimmzettel im Zusammenhang mit der umstrittenen Senatswahl in Alaska getrennt aufzubewahren. Der Fokus liegt dabei auf den Stimmen für Dan J. Sullivan, gegen den die Republikaner den Verdacht erheben, ein Marionettkandidat der Demokraten zu sein.

Tageskompass-Redaktion
· 1 Min. Lesezeit

Ziel der Maßnahme ist es, bei Bedarf zu prüfen, ob Wählerinnen und Wähler aufgrund der Namensähnlichkeit zwischen Dan J. Sullivan und dem amtierenden Senator Dan S. Sullivan bei der Stimmabgabe Verwirrung erfuhren haben könnten. Die Republikaner unter US-Präsident Donald Trump werfen den Demokraten vor, gezielt Wähler in die Irre geführt zu haben, um die Stimmen aufzuteilen und die Chancen ihrer eigenen Kandidatin, Mary Peltola, zu erhöhen.

Das Justizministerium bestätigte am Freitag (Ortszeit) die Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Wählertäuschung. Bisher liegen jedoch keine konkreten Beweise für diese Anschuldigung vor. Die «New York Times» berichtete kürzlich, dass Verbündete von Peltola bereits vor der Wahl aktiv nach einem Namensvetter des amtierenden Senators gesucht hätten.

Trump hatte das Justizministerium persönlich mit der Klage beauftragt, um eine Bestätigung der Wahlergebnisse zu verhindern, falls dem republikanischen Amtsinhaber aufgrund einer Namensverwechslung Stimmen verloren gehen sollten. Der erneute Antrag des Justizministeriums wirft Fragen auf und hat Kritik hervorgerufen, da er als Einmischung der Bundesregierung in die Wahlen Alaskas angesehen wird. Es bleibt zudem fraglich, wie im Nachhinein festgestellt werden kann, welche Faktoren Wähler bei ihrer Entscheidung beeinflusst haben und ob eine Verwechslung eine Rolle spielte.

Quelle und Entstehung

Quelle
WELT (Deutschland)
Originaltitel
„Alaska: Ministerium will Stimmzettel getrennt lagern lassen“
Erschienen
31. Oktober 2026, 01:35 Uhr

Dieser Text ist eine KI-gestützte Fassung der Meldung von WELT. Unsere Redaktion hat ihn vor der Veröffentlichung geprüft und um die Einordnung ergänzt. Fakten, Zahlen und Zitate stammen aus der genannten Quelle. Wie wir arbeiten und KI einsetzen, erklären unsere redaktionellen Richtlinien.

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