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Berliner Linke verteidigt Eralp: Koalitionsverhandlungen trotz Gegenwind

Die Fraktionsvorsitzende der Berliner Linken, Elif Eralp, hat auf einem Landesparteitag ihre Entschlossenheit bekräftigt, trotz erheblichen Gegenwinds das Amt der Regierende Bürgermeisterin in Berlin anzustreben. Sie betonte, dass ihre Partei sich nicht unterkriegen lassen werde und sie ihre Ziele nicht aufgeben werde. Eralp beklagte, dass täglich versucht werde, sie und ihre Partei zum Rückzug zu bewegen.

Tageskompass-Redaktion
· 2 Min. Lesezeit

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) versuche angeblich, die möglichen Koalitionspartner Grüne und SPD unter Druck zu setzen, um einer rot-grün-roten Regierung in Berlin zuvorzukommen.

Eralp sprach von einer «Angriffswelle» gegen ihre Partei und betonte, dass diese überwunden werden könne. Sie verwies auf das Mandat der Wählerinnen und Wähler, die Veränderungen gefordert hätten, und versprach, diese zu realisieren. «Die Menschen erwarten zu Recht von uns, dass wir jeden Hebel umlegen, um ihr Leben zu verbessern», erklärte sie.

Die Kritik, die gegen sie und ihre Partei erhoben werde, habe eine «zerstörerische Dimension» erreicht, so Eralp. Sie argumentierte, dass diese Angriffe auf ihre Positionen zurückzuführen seien, insbesondere auf die Forderung, die Menschen in den Mittelpunkt der Politik zu stellen und die Eigentumsfrage zu diskutieren. Die Linke plant in Berlin die Vergesellschaftung von 160.000 Wohnungen, die sich im Besitz großer Konzerne befinden.

In ihrer über 20-minütigen Rede zeigte sich Eralp emotional und wurde mehrfach mit stehendem Applaus und Parolen gefeiert. Sie reagierte auf einen Bericht des «Spiegel», der am Donnerstag veröffentlicht wurde und Kontroversen ausgelöst hat. Dieser Bericht suggeriert, dass Eralp Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer Familie hat, da sie sich öffentlich zu einem Palästina-Aktivisten geäußert hat, mit dem auch Linke-Mitglieder in Kontakt stehen. Nach der Veröffentlichung des Artikels gab es Rücktrittsforderungen und eine Zunahme von Hassbotschaften. Eralp beschrieb die Situation als inakzeptabel, insbesondere angesichts ihrer Erfahrung als Frau mit Migrationshintergrund in der Politik.

Sie betonte jedoch, dass sie Solidarität erhalte und sich nicht einschüchtern lasse. Eralp wies Vorwürfe zurück, sie könne aufgrund ihrer persönlichen Sorgen die Sicherheit Berlins nicht gewährleisten. Sie argumentierte, dass ihre vielfältigen Erfahrungen sie gerade dazu befähigen würden, die Stadt zu schützen und sich gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus zu stellen.

Auf dem Parteitag soll nun entschieden werden, ob Koalitionsverhandlungen mit den Grünen und der SPD aufgenommen werden. Eine klare Mehrheit für dieses Vorhaben wird für den Nachmittag erwartet.

Quelle und Entstehung

Quelle
WELT (Deutschland)
Originaltitel
„Berliner Linke Eralp: «Werden uns nicht kleinkriegen lassen»“
Erschienen
31. Oktober 2026, 09:24 Uhr

Dieser Text ist eine KI-gestützte Fassung der Meldung von WELT. Unsere Redaktion hat ihn vor der Veröffentlichung geprüft und um die Einordnung ergänzt. Fakten, Zahlen und Zitate stammen aus der genannten Quelle. Wie wir arbeiten und KI einsetzen, erklären unsere redaktionellen Richtlinien.

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