SPD-Chef Lies äußert Bedenken bezüglich Koalition mit der Linken in Berlin
Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies hat SPD-Interne vor einer möglichen Koalition seiner Partei, der Grünen und der Linken in Berlin gewarnt.
Lies bezeichnet den Berliner Landesverband der Linken und dessen Umfeld als äußerst problematisch. In einem Interview mit der «Hannoverschen Allgemeinen» erklärte er: «In den vergangenen Wochen hatte ich nicht den Eindruck, dass man dort die antisemitischen Töne oder die mutmaßliche Nähe zu Terrorsympathisanten in den Griff bekommt».
Besorgnis äußert er auch angesichts der Äußerungen der Berliner Linken-Wahlsiegerin Elif Eralp. Diese hatte laut einem «Spiegel»-Bericht Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer Familie geäußert, da sie sich namentlich zu einem bekannten Palästina-Aktivisten und mutmaßlichen Terrorsympathisanten äußern würde, der Verbindungen zu Mitgliedern der Linken hat.
«Das ist ein schweres Paket, mit dem man ins Amt starten würde, und mir fehlt zunehmend die Fantasie, wie es gelingen soll, dass daraus keine Dauerbelastung für eine mögliche Koalition wird», so Lies.
Er betonte nun die Notwendigkeit, dass in Berlin in Ruhe und mit Sorgfalt entschieden werde, welche Regierung der Stadt Stabilität verleihen könne.
Quelle und Entstehung
- Quelle
- WELT (Deutschland)
- Originaltitel
- „Lies warnt Berliner SPD vor Koalition mit Linken“
- Erschienen
- 31. Oktober 2026, 15:28 Uhr
Dieser Text ist eine KI-gestützte Fassung der Meldung von WELT. Unsere Redaktion hat ihn vor der Veröffentlichung geprüft und um die Einordnung ergänzt. Fakten, Zahlen und Zitate stammen aus der genannten Quelle. Wie wir arbeiten und KI einsetzen, erklären unsere redaktionellen Richtlinien.